Montag, 20. März 2017

Warum Engel nicht Mundharmonika spielen

Titel: Warum Engel nie Mundharmonika spielen
Autor: Karin Koenicke
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform

Können sich ein Mensch und sein Schutzengel ineinander verlieben?

Inhalt:
Beim alljährlichen Euromission Schutzengel Contest wird der Engel Pasiel ausgewählt. Er soll auf die Erde und 4 Wochen lang der Schutzengel für Edwina sein, um so den Contest zu gewinnen. Obwohl Pasiel viel lieber an der Orgel sitzt und spielt, nimmt er den Auftrag an und versucht sein Bestes, um auf Edwina aufzupassen, die als Tätowiererin arbeitet und nebenbei auch noch in einer Rockband spielt. Obwohl beide grundverschieden sind, kommen sie sich näher und es entwickelt sich eine romantische Liebesgeschichte zwischen den beiden. Ob sie allerdings eine Zukunft haben, müsst ihr selbst herausfinden.

Cover: 

Ich finde das Cover wunderschön. Die Farben wirken sehr sanft und einladend. Da ich London liebe, gefällt mir das Bild innerhalb des Fügels besonders gut. Die beiden Farben weiß und gold harmonisieren perfekt miteinander. Die Federn passen super zum Titel und dem Inhalt des Buches.

Mein Kommentar:
Die Autorin Karin Koenicke hat einen tollen und angenehmen Schreibstil. Er ist leicht zu lesen und die Geschichte ist richtig fesselnd geschrieben. Sobald man mit der ersten Seite begonnen hat, will man das Buch gar nicht mehr weglegen. Es gibt viele humorvolle Szenen in diesem Buch, sodass man immer wieder lachen muss.


Die Kapitel sind gut gegliedert und jedes Kapitel hat eine musikalische Überschrift, die perfekt ausgewählt wurde. Sie reicht vom niedlichen Nocturne über die bettlägrige Ballade bis zum jadegrünen Jazz. Besonders toll finde ich, dass beide Wörter immer mit demselben Buchstaben beginnen. Das zeigt, dass die Autorin viel Wert auch auf kleine Details gelegt hat, was man auch im Buch immer wieder findet. 


Die Musik spielt im ganzen Buch eine wichtige Rolle und es werden viele Lieder erwähnt, welche mehr oder weniger bekannt sind. Eine super Umrahmung der Beziehung von Edwina und Pasiel

Die Autorin erzählt sehr romantisch die Liebesgeschichte zwischen Edwina und Pasiel. Beide Personen sind sehr genau beschrieben und man kann sie sich als Leser richtig gut vorstellen. Aber auch ein paar Nebenfiguren sind gut beschrieben und werden somit fast lebendig für den Leser.


Dadurch dass die Geschichte abwechselnd aus Edwinas und Pasiels Sicht geschrieben ist, kann man sich sehr gut in beide hineinversetzen und sie sind dem Leser auch beide sofort sympatisch. Besonders spannend fand ich, dass ein paar wichtige Schlüsselszenen doppelt beschrieben wurden, aus beiden Sichtweisen. So erfuhr man ganz genau, wie jeder diese Situation empfand. Durch die doppelte Sichtweise konnte man aber auch die Entwicklung beider Hauptpersonen sehr gut nachvollziehen. 


Edwina wird von einer verschlossenen Frau, die meint alles allein machen zu müssen, zu einer Frau, welche auch mal Hilfe annehmen kann und sich darüber freut. Außerdem wird sie selbständig und vertraut auf sich selbst. 

Aber auch Pasiel macht eine große Wendung durch. Er wird vom stillen und zurückgezogenen Orgelspieler zu einem offenen Engel, der weiß, was er will.

Aber auch das Ende war gut durchdacht und hat mich als Leser überrascht. Dadurch war das Buch auch überhaupt nicht vorhersehbar, was mir gut gefallen hat.

Mein Fazit:
Es ist ein gefühlvoller und himmlischer Roman, der alles beinhaltet, was das Leserherz begehrt um ein paar Stunden zu träumen.


5 von 5 Bücherstapel

Ganz liebe Grüße, 
Niknak

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