Freitag, 23. September 2016

Melodie des Glücks

Titel: Melodie des Glücks
Autor: Laurin Dahlem
Verlag: /

Keine Antwort - was steckt wirklich dahinter? 


Inhalt:

Als der Journalist Silvester den berühmten und verschlossenen Pianisten Christoff interviewn muss, verändert sich alles für ihn.  Ausgerechnet Christoff Erlenbach, ein Mann bei dem sich bis jetzt jeder Journalist die Zähne ausgebissen hat, ist sein erster Auftrag. Wieso spielt der Pianist nur traurige Stücke und warum konnte noch keiner ihm eine Antwort entlocken? Kann Sil ihn knacken oder was steckt wirklich hinter seiner Schweigsamkeit?


Cover:  

Man kann das Klavier im Vordergrund erkennen. Darauf sind ein paar Rosenblätter verstreut. Im Hintergrund ist ein oberkörperfreier Mann, der sich durch sein Haar fährt. Es ist sehr passend zum Inhalt des Buches. Es ist in schwarz weiß gehalten, bis auf den Titel und die Rosenblätter, die rot sind. Das Cover finde ich sehr gut und es hat mich sehr angesprochen. 


Mein Kommentar: 

Das Buch ist ohne Perspektivenwechsel in der Ich-Erzählweise von Silvester geschrieben. Wenn man einmal mit dem Lesen begonnen hat, kann man gar nicht mehr damit aufhören und das Buch aus der Hand legen. Es lässt sich sehr angenehm und schnell lesen. Der Schreibstil ist flüssig und packend geschrieben.

Die Handlung ist tiefgründig und zu keiner Zeit oberflächlich. Das Buch behandelt eine sehr ernste Thematik, die auch genauso in der Wirklichkeit vorkommen kann. Es regt zum Nachdenken an und auch wenn es fertig gelesen ist, kann man sich noch damit beschäftigen.

Die Hauptfiguren kommen sehr sympatisch und echt rüber. Man kann ihre Gefühle miterleben und mitfühlen.

Ich hätte mir ein schöneres Ende gewünscht. Das Happy End ist zwar vorhanden, aber auch nicht so wirklich. Man hätte den Roman noch länger schreiben können. Es bietet dadurch allerdings auch Spielraum für einen zweiten Teil, in denen geschrieben steht, wie es mit Silvester und Christoff weitergeht.  

Mein Fazit: 

Ein sehr schöner, jedoch kurzer Gayroman mit einem tiefgründigen Kern. Das Ende hat auf jeden Fall noch Potential für einen zweiten Teil. 

4 von 5 Bücherstapel

Ganz liebe Grüße, 
Niknak